Suizid & Katholizismus

Mehrfach konnte ich im Suizidfall schon erleben, dass die völlig überraschten und deshalb auch überforderten religiösen Angehörigen von einem katholischen Pfarrer zum nächsten geschickt werden, da sich oftmals die sog. katholischen Priester weigern, bei einem Suizid die Trauerfeier zu begleiten. Es kann dann schon passieren, dass der Verstorbene aus seiner Kirche austrat und die religiösen Hinterbliebenen trotzdem partout eine „katholische Leich“ zelebrieren wollen. Bei mehrmaligem Vorsprechen lässt sich dann hin und wieder ein Vertreter der katholischen Priesterei gnädigerweise überreden, das Ritual mit katholischem Brimborium zu vollziehen.

 

Lassen Sie sich von Vertretern dieses Berufsstandes nicht erniedrigen!

Es gibt mittlerweile genügend weltliche Trauerredner. Sofern gewünscht, verzichten diese auf jegliches religiöse Simsalabim.

Auch das örtliche Bestattungsunternehmen kann Ihnen hier mit der Benennung von Trauerrednern(innen)  behilflich sein.

Noch heute verweigern oftmals die Pfaffen der katholischen Religionseinbildung bei einer Selbsttötung den Betroffenen das gewünschte religiöse Begräbnis.

Für mich war und ist dieses skandalöse Benehmen der katholischen Amtskirche ein weiterer Missbrauch über den Tod hinaus.

Der Sellinger

Hinweistafel zum "Luderbuck" an der B13 in Eichstätt.

Die Bezeichnung Selbstmörder ist natürlich unangemessen und sollte richtigerweise durch die Wortwahl Selbsttötung oder das lateinische Wort Suizid ersetzt werden.

Eichstätts Luderbuck

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Das Sterben ist zu wichtig, um es dem Tod alleine zu überlassen.